Das Musée bizarre gilt in seiner Art weltweit als einzigartig. Es
zeigt nicht, wie für Museen üblich, eine Sammlung von Exponaten,
sondern erzählt eine Geschichte, die in
echt wirkenden, grossen Szenen das Leben in der Kuranstalt von Baden
darstellt. Die Museumsgestaltung, die laut Experten ein
Ausstellungsgesamtkunstwerk ist, haben wir 1999
ohne öffentliche Gelder oder Sponsoren für die Besucher aufgebaut.
Der Bezug der Pilzbarthgeschichte zur Bäderstadt Baden ist wunderbar
gelungen und entlockt den Besuchern immer
von Neuem Lachen und Schmunzeln. Eine Fülle von Kommentaren in den
Gästebüchern zeugen davon. Beeindruckend ist auch die Anzahl
aussergewöhnlich origineller Kinderzeichnungen,
die zeigen wie spannend die Ausstellungen auch für Kinder sind. Sie
fühlen sich in der Vorstellung beflügelt, sich in ein Tier nach ihrer
Wahl verwandeln zu können. Das Museum
fand internationale Beachtung. Es wurde aufgenommen unter 'Die 20 aussergewöhnlichsten Museen Europas',
eine Ehre, die neben dem Musée bizarre in der Schweiz nur dem
Uhren-Museum in La Chaux de Fonds zu Teil wurde. Das Museum wurde
aufgeführt im Touristik-Führer 'Bijoux der Schweiz', ferner in
verschiedenen, auch englischsprachigen
Reiseführern und in Tips für aussergewöhnlichen Ausflüge. Unter der
Vielzahl von Gruppenbesuchen fanden sich viele Hochzeiten, Geburtstage,
Betriebsausflüge oder Tagungen, u.a. von
der medizinischen und juristischen Fakultät der Universität Zürich,
Universität Fribourg und Freiburg im Breisgau. 2009 wurde der
Gönnerverein 'Freunde des Musée bizarre'
gegründet. Wir haben nochmals viel Sympathie und Freundschaft von den
Gönnern erfahren.
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